Dr. Angelika Kuschnik – Zahnarzt Essen Bredeney

Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie

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Haben Sie diese Beschwerden auch schon erlebt?

  • Schmerzen an Schulter und Nacken
  • Rückenschmerzen
  • Kieferschmerzen
  • Geräusche im Kiefergelenk
  • Probleme beim Kauen und Schlucken
  • Tinitus / Ohrensausen
  • Kopfschmerzen / Schlafstörungen

Kopf– bzw. Kiefergelenkschmerzen, Verspannungszustände, Rückenschmerzen oder Tinitus werden nur sehr selten mit den Zähnen in Verbindung gebracht. Es kann aber sehr gut sein, dass die Ursache dafür eine Funktionsstörung des Kauorgans, das so genannten Kiefergelenksyndrom, dafür verantwortlich ist.

Das Kiefergelenksyndrom tritt meistens im Alter von 20 bis 40 Jahren auf. Die in der Fachsprache als kranio mandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnete Erkrankung ist weder bösartig noch hochgefährlich, kann jedoch, wenn sie unbehandelt bleibt, zu sehr unerwünschten Folgen, besonders im Bereich des Stützapparates der Wirbelsäule und der Muskulatur führen.

Die häufigste Ursache ist eine veränderte Bisslage, welche angeboren oder erworben sein kann (z.B. Änderung der Zahnstellung oder der Kauflächen, Zahnlücken unsachgemäße Behandlung, Unfälle).

Klinische Funktionsanalyse

Nach einem ausführlichen Erstgespräch folgt eine genaue Untersuchung, bei der Muskulatur und Gelenke abgetastet und bewertet werden, um den funktionalen Zustand und das Zusammenwirken von Zähnen, Muskulatur und Kiefergelenk zu diagnostizieren.

Instrumentelle Analyse

Auf Basis der klinischen Diagnose wird über weitere Untersuchungsschritte entschieden. Hierbei kommen unterschiedliche Geräte und Methoden zum Einsatz:

Therapie – Möglichkeiten

Zumeist wird im Rahmen der Erstbehandlung eine individuelle Okklusionsschiene (Aufbisshilfe) angefertigt. Durch deren Einwirkung entsteht eine künstliche Kaufläche in der richtigen Kieferposition, wodurch der Fehlbiss ausgeglichen und somit eine Harmonisierung der Zahn-, Muskel- und Kiefergelenkssituation erreicht wird. Diese Schiene muss – je nach Beschwerdebild – entweder nur nachts oder auch tagsüber getragen werden.

Zur Absicherung des Behandlungserfolgs werden weitere Therapiemethoden angewendet:

  • Einschleifen natürlicher Zähne
  • Kieferorthopädische Korrekturen
  • Rekonstruktion von Einzelzähnen, Zahngruppen und ggf. des gesamten Kausystems
  • Fachübergreifend: physiotherapeutisch unterstützende Behandlung bei orthopädischen Beschwerden